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CYBERVERSICHERUNG

Cyberversicherung für KMU

Schutz vor digitalen Bedrohungen für kleine und mittlere Unternehmen

82% der Cyberangriffe treffen KMU. Ein Vorfall kostet im Durchschnitt 50.000-200.000 Euro — viele Betriebe überleben das nicht.

4.8/5— 127+ Bewertungen
82%treffen KMU
Ab 30€pro Monat
24/7Hotline
Soforthilfeim Schadensfall

Themen-Cluster & interne Suche

Wissen

Was ist eine Cyberversicherung für KMU?

Die Cyberversicherung schützt kleine und mittlere Unternehmen vor den finanziellen Folgen von Cyberangriffen, Datenpannen und IT-Ausfällen. Sie deckt sowohl Eigenschäden — etwa die Wiederherstellung verschlüsselter Daten oder den Einsatz forensischer Spezialisten — als auch Drittschäden ab, wenn Kunden- oder Lieferantendaten kompromittiert wurden und Schadenersatzansprüche oder DSGVO-Bußgelder drohen.

Anders als die klassische Betriebshaftpflicht fokussiert sich die Cyberversicherung speziell auf digitale Risiken: Ransomware-Erpressung, Phishing, CEO-Fraud, gehackte Online-Shops oder ausgespähte Kundendatenbanken. Gerade KMU sind beliebte Ziele, weil Angreifer wissen, dass die IT-Sicherheit oft weniger ausgereift ist als in Großkonzernen — die Schadenshöhe pro Vorfall liegt häufig im fünfstelligen Bereich.

Der Leistungsumfang reicht von der 24/7-Notfall-Hotline über IT-Forensik, Krisenmanagement und Public Relations bis hin zur Absicherung der Betriebsunterbrechung, wenn die Systeme nach einem Angriff stillstehen. Die Beiträge richten sich nach Umsatz, Branche und IT-Sicherheitsniveau. Wir vergleichen die Tarife der relevanten Cyber-Versicherer und finden den Schutz, der zu Ihrer Risikoexposition passt.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Schäden deckt die Cyberversicherung ab?

01

Eigenschäden — Datenwiederherstellung & IT-Forensik

Kosten für die Wiederherstellung verschlüsselter oder zerstörter Daten und für IT-Forensiker, die den Vorfall analysieren.

02

Drittschäden — DSGVO & Schadenersatz

Schadenersatzforderungen betroffener Personen, Kosten für Benachrichtigungen und versicherbare DSGVO-Bußgelder.

03

Betriebsunterbrechung durch Cyber

Ersatz des entgangenen Gewinns und der laufenden Kosten, wenn nach einem Angriff Systeme stillstehen.

04

Krisenmanagement & PR

Externe Krisenkommunikation, Beratung durch PR-Agenturen und Reputationsmanagement nach öffentlich gewordenen Vorfällen.

05

Cyber-Erpressung (Ransomware)

Begleitung bei Ransomware-Angriffen, Verhandlungen mit Tätern und — soweit zulässig — Lösegeldzahlungen.

06

24/7 Notfall-Hotline

Sofortiger Zugriff auf IT-Spezialisten im Schadensfall — schnelle Reaktion ist bei Cyberangriffen entscheidend.

250+ GesellschaftenKostenlos & unverbindlich

Ihr Schutz — mit freier Anbieterauswahl beraten

Wir vergleichen über 250 Gesellschaften und finden den Tarif, der wirklich zu Ihnen passt — transparent, unverbindlich und kostenfrei.

Zielgruppen

Welche KMU brauchen eine Cyberversicherung?

Kleinunternehmen 1-50 MA

Klassische KMU mit überschaubarer IT-Abteilung — oft ohne dedizierten IT-Security-Verantwortlichen, aber dennoch attackiert.

Handwerker mit IT-Abhängigkeit

Betriebe mit digitaler Auftragsverwaltung, Buchhaltung oder Online-Banking — schon ein verschlüsselter PC kann den Betrieb lahmlegen.

Online-Händler

E-Commerce-Shops mit Kundendaten und Zahlungsabwicklung — besonders attraktive Ziele für Datendiebstahl und Shop-Manipulation.

Beratungsfirmen

Steuerberater, Anwälte, Unternehmensberater — verarbeiten hochsensible Mandantendaten und haben strenge Vertraulichkeitspflichten.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Cyberversicherung für KMU?

Kleinstunternehmen / Solo
ab 30–50 €/Monat
KMU 5-20 Mitarbeiter
ab 50–100 €/Monat
KMU 20-50 Mitarbeiter
ab 80–150 €/Monat
Online-Händler / Datenintensiv
ab 100 €+/Monat

Die Kosten richten sich nach Umsatz, Branche, Anzahl der Mitarbeiter und vor allem dem IT-Sicherheitsniveau (Backups, Patch-Management, Zwei-Faktor-Authentisierung). Die genannten Werte sind unverbindliche Orientierungswerte — der finale Beitrag ergibt sich aus der individuellen Risikoanalyse.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Deckungssumme realistisch wählen — typisch 250.000 € bis 5 Mio. € je nach Umsatz
Eigen- UND Drittschäden sollten beide enthalten sein — kein Tarif ohne Drittschadenmodul
Betriebsunterbrechung mitversichern — oft der teuerste Schadensbestandteil
24/7-Notfall-Hotline und Soforthilfe-Leistungen vertraglich zugesichert
DSGVO-Bußgelder explizit eingeschlossen, soweit gesetzlich versicherbar
Cyber-Erpressung / Ransomware mit klaren Regelungen zur Lösegeldzahlung
Voraussetzungen prüfen: Backups, Virenschutz, Zwei-Faktor — sonst kein Versicherungsschutz
Subunternehmer und Cloud-Dienstleister im Versicherungsumfang berücksichtigt
FAQ

Häufige Fragen

Studien zeigen, dass über 80% der Cyberangriffe auf KMU zielen — gerade weil dort die IT-Sicherheit oft schwächer ist als in Großunternehmen. Schon ein einziger Ransomware-Vorfall kostet schnell 50.000 bis 200.000 Euro für Wiederherstellung, Forensik und Betriebsunterbrechung. Eine Cyberversicherung schützt vor Existenzbedrohung und sichert die Soforthilfe im Notfall.
Eigenschäden sind Kosten, die in Ihrem Unternehmen entstehen — etwa für IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Krisenkommunikation oder Betriebsunterbrechung. Drittschäden sind Ansprüche von außen, etwa Schadenersatzforderungen betroffener Kunden, Kosten für DSGVO-Benachrichtigungen oder behördliche Bußgelder. Eine gute Cyberpolice deckt beides ab.
Die meisten Versicherer fordern Mindeststandards: regelmäßige Backups (idealerweise offline), aktuellen Virenschutz, ein Patch-Management für Updates und Zwei-Faktor-Authentisierung für administrative Zugänge. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann der Versicherungsschutz im Schadensfall entfallen. Wir prüfen die Anforderungen vor Vertragsabschluss.
Für ein typisches KMU mit 10–30 Mitarbeitern empfehlen sich Deckungssummen zwischen 500.000 und 2 Mio. Euro. Bei datenintensiven Geschäftsmodellen (Online-Shops, Datenbanken, Beratung) sollten Sie eher höher ansetzen, weil DSGVO-Bußgelder und Schadenersatzforderungen schnell sechs- bis siebenstellig werden können.
Viele Cyberversicherungen decken auch Lösegeldzahlungen ab, allerdings nur unter strengen Bedingungen — insbesondere darf die Zahlung nicht gegen Sanktionsrecht verstoßen. Wichtiger als die reine Zahlung ist meist die professionelle Verhandlung und Begleitung durch Spezialisten, die ebenfalls über die Versicherung beauftragt werden.
Die meisten Cyberversicherer bieten eine 24/7-Notfall-Hotline. Innerhalb weniger Stunden erhalten Sie Kontakt zu IT-Forensikern, Krisenmanagern und Rechtsberatern. Diese Soforthilfe ist oft wichtiger als die reine Schadensregulierung — sie entscheidet darüber, ob ein Angriff begrenzt oder zur Katastrophe wird.

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