Was ist die Katzen-OP-Versicherung?
Die OP-Versicherung übernimmt ausschließlich operative Eingriffe unter Narkose — inkl. Voruntersuchung, Anästhesie, OP, stationärer Aufenthalt und Nachsorge. Ambulante Behandlungen, Medikamente und Vorsorge sind nicht abgedeckt. Genau deshalb ist sie deutlich günstiger als der Vollschutz.
Typische OPs bei Katzen — und was sie kosten
- Tumor-Entfernung: 500 – 2.500 €
- Magen-/Darmoperation (Fremdkörper): 800 – 2.000 €
- Frakturversorgung nach Sturz/Unfall: 800 – 2.500 €
- Kastration mit Komplikationen: 200 – 800 €
- Zahn-OP unter Narkose: 300 – 1.000 €
- Kreuzbandriss / Patella: 1.000 – 2.500 €
Was kostet die OP-Versicherung?
Für junge, gesunde Katzen liegt der Beitrag bei etwa 8 – 18 €/Monat. Freigänger und ältere Tiere zahlen etwas mehr. Die Selbstbeteiligung (10 – 20 %) senkt den Beitrag spürbar.
Was ist versichert — und was nicht?
Versichert
- Operationen inkl. Narkose
- Vor- und Nachbehandlung rund um die OP
- Diagnostik im Vorfeld der OP
- Stationärer Aufenthalt nach OP
- Notdienst-Zuschläge (bis 4-fach GOT)
Nicht versichert
- Ambulante Behandlungen außerhalb der OP
- Routine-Impfungen und Vorsorge
- Medikamente außerhalb der OP-Nachsorge
- Bereits diagnostizierte Vorerkrankungen
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OP-Schutz oder Vollschutz — was passt?
Der OP-Schutz deckt die existenziellen Risiken zum kleinen Preis und ist für die meisten Halter der vernünftige Einstieg. Der Vollschutz lohnt sich vor allem bei jungen Katzen, die lebenslang abgesichert sein sollen, und bei Rassekatzen mit erhöhtem Krankheitsrisiko.
Worauf bei Tarifen achten
- Mindestens 3-facher, besser 4-facher GOT-Satz
- OP-Höchstgrenze pro Jahr: idealerweise unbegrenzt
- Wartezeiten: 1 – 3 Monate für Krankheiten, Unfälle sofort
- Selbstbeteiligung 10 – 20 %
- Freie Tierarztwahl, keine Kliniken-Vorgabe
- Welpen-Tarife: möglichst früh abschließen

