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BAUFINANZIERUNG

Forward-Darlehen

Heutige Zinsen für die Finanzierung von morgen sichern

Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich heute den Zinssatz für eine Anschluss­finanzierung in bis zu 5,5 Jahren — ideal in Phasen steigender Zinsen.

5/5— 43+ Bewertungen
Bis 5,5 J.Vorlauf
Zins­sicherungheute fixieren
0,01–0,03%Aufschlag/Monat
Planungs­sicherheitgarantiert

Themen-Cluster & interne Suche

Wissen

Was ist ein Forward-Darlehen?

Ein Forward-Darlehen ist eine Anschluss­finanzierung, deren Zinssatz Sie heute vereinbaren, die aber erst in der Zukunft ausgezahlt wird — typischerweise nach Ablauf Ihrer aktuellen Sollzinsbindung. Der Vorlauf zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung kann bis zu 60 oder 66 Monate (5 bis 5,5 Jahre) betragen, je nach Anbieter. Damit reservieren Sie sich heute die aktuellen Zinskonditionen für eine Finanzierung, die erst Jahre später startet.

Sinnvoll ist ein Forward-Darlehen vor allem in Phasen, in denen Zinsen niedrig sind und Anzeichen für eine Trendwende nach oben sprechen. Wer Anfang der 2020er Jahre zu Niedrigstzinsen ein Forward-Darlehen abschloss, profitierte massiv von der späteren Zinswende. Der Trick: Die Bank verlangt für die Reservierung einen kleinen Aufschlag, den sogenannten Forward-Aufschlag — typisch 0,01 bis 0,03 Prozentpunkte pro Monat Vorlauf.

Ein Forward-Darlehen ist ein verbindlicher Vertrag — Sie müssen das Darlehen zum vereinbarten Zeitpunkt abnehmen, auch wenn die Marktzinsen zwischenzeitlich gefallen sind. Es ist also eine Wette gegen steigende Zinsen. Wir prüfen, ob ein Forward-Darlehen in Ihrer Situation sinnvoll ist, vergleichen die Konditionen mehrerer Banken und integrieren das Forward-Modell in die Gesamt­finanzierung.

Leistungsübersicht

Leistungen

Was umfasst ein Forward-Darlehen?

01

Zinssicherung für Anschluss­finanzierung

Heute den Zinssatz für eine Anschluss­finanzierung in der Zukunft fixieren — Schutz vor Zinsanstieg.

02

Vorlaufzeit bis 60-66 Monate

Je nach Bank Vorlauf von wenigen Monaten bis zu 5,5 Jahren — passend zum Ende Ihrer Zinsbindung.

03

Forward-Aufschlag pro Monat

Aufschlag auf den aktuellen Zinssatz — typisch 0,01-0,03 Prozentpunkte je Monat Vorlauf.

04

Volumen oft ab 50.000 Euro

Mindest­darlehens­summen abhängig vom Anbieter — typisch ab 50.000 Euro Restschuld bzw. Darlehens­volumen.

05

Sondertilgung übernehmen

Auch beim Forward-Darlehen lassen sich Sondertilgungs­rechte vereinbaren — meist 5-10% pro Jahr.

06

Tilgungswechsel möglich

Anpassung der Tilgung während der Laufzeit — Flexibilität für veränderte Lebens­situation.

250+ GesellschaftenKostenlos & unverbindlich

Ihr Schutz — mit freier Anbieterauswahl beraten

Wir vergleichen über 250 Gesellschaften und finden den Tarif, der wirklich zu Ihnen passt — transparent, unverbindlich und kostenfrei.

Zielgruppen

Für wen lohnt sich ein Forward-Darlehen?

Eigentümer mit auslaufender Zinsbindung in 1-5 Jahren

Wer in den nächsten 1-5 Jahren eine Anschluss­finanzierung braucht, kann sich heute günstige Zinsen sichern.

Investoren in Niedrigzins­phasen vor Wende

Wenn die Zinsen historisch niedrig sind und Anzeichen für eine Wende sprechen, ist die Sicherung besonders wertvoll.

Risikoaverse Kreditnehmer

Wer Planungs­sicherheit über günstige Konditionen stellt, kann durch das Forward-Darlehen gut schlafen.

Eigenheim-Besitzer ohne Zeitdruck

Wer keine akute Refinanzierungs­not hat, kann in Ruhe vergleichen und ein passendes Forward-Modell wählen.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet ein Forward-Darlehen?

Beratung & Vergleich
kostenlos
Forward-Aufschlag
0,01–0,03%/Monat Vorlauf
Beispiel: 24 Monate Vorlauf
+0,24–0,72%
Beispiel: 48 Monate Vorlauf
+0,48–1,44%

Der Forward-Aufschlag wird auf den aktuellen Sollzins addiert — er ist also keine separate Gebühr, sondern eine Verteuerung des späteren Kredits. Die Höhe des Aufschlags variiert zwischen Banken und marktabhängig. Die genannten Werte sind unverbindliche Orientierungs­werte. Ein Forward-Darlehen lohnt sich, wenn der erwartete Zinsanstieg höher ausfällt als der Aufschlag.

Checkliste

Worauf achten beim Forward-Darlehen?

Forward-Aufschlag mehrerer Banken vergleichen — Spannen sind erheblich
Vorlaufzeit passgenau zur Zinsbindung wählen — keine unnötige Verlängerung
Verbindlichkeit beachten: Abnahmepflicht zum vereinbarten Zeitpunkt
Sondertilgungs­rechte wie bei Standard-Darlehen aushandeln
Konditionen für Tilgungswechsel während der Laufzeit absichern
Persönliche Zinserwartung und Risiko­toleranz reflektieren
Nichtabnahme­entschädigung im Vertrag prüfen — kann hoch werden
Alternativen prüfen — Bauspar-Anschluss, kürzere Zinsbindung etc.
FAQ

Häufige Fragen

Der maximale Vorlauf liegt je nach Bank bei 60 oder 66 Monaten — also 5 bis 5,5 Jahren. Üblich sind Forward-Zeiträume von 12 bis 36 Monaten. Sehr kurze Vorläufe (bis 12 Monate) sind oft günstiger oder werden teils sogar ohne Aufschlag angeboten.
Ein Forward-Darlehen lohnt sich, wenn die Zinsen aktuell günstig sind und Sie einen Anstieg erwarten, der den Forward-Aufschlag übersteigt. Konkretes Beispiel: Liegt der Aufschlag bei 0,5 Prozentpunkten und Sie erwarten einen Zinsanstieg um 1,5 Prozentpunkte, ist die Sicherung wirtschaftlich sinnvoll. Niemand kann den Markt sicher vorhersagen — es bleibt eine kalkulierte Wette.
Dann zahlen Sie effektiv den höheren vereinbarten Zins, weil Sie den Vertrag abnehmen müssen. Eine Kündigung ist während der Forward-Phase und der späteren Sollzinsbindung nicht ohne weiteres möglich — Sie können das Darlehen nur unter Zahlung einer Nichtabnahme­entschädigung ablehnen, die meist sehr hoch ausfällt.
Pro Monat Vorlauf liegt der Aufschlag typisch zwischen 0,01 und 0,03 Prozentpunkten — bei 24 Monaten also 0,24 bis 0,72 Prozentpunkte gegenüber dem aktuellen Sollzins. Die Spanne ist groß, deshalb lohnt sich der Bank­vergleich. Manche Banken bieten kürzere Forward-Zeiträume sogar ohne Aufschlag an.
Eine Auflösung vor Auszahlung ist nur unter Zahlung einer Nichtabnahme­entschädigung möglich — das macht selten wirtschaftlich Sinn. Nach Auszahlung gilt das Darlehen wie eine normale Anschluss­finanzierung: Eine ordentliche Kündigung ist nach 10 Jahren mit 6 Monaten Frist möglich (§ 489 BGB).
Ja — etwa eine besonders lange Sollzinsbindung im aktuellen Vertrag, ein Bausparvertrag mit Anschluss­funktion oder eine variable Anschluss­finanzierung mit der Option auf späterer Festzinsumstellung. Welche Alternative passt, hängt von Ihrer Restschuld, Ihrer Lebens­planung und Ihrer Zinser­wartung ab — wir analysieren das individuell.

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