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BERUFSUNFÄHIGKEIT

BU-Versicherung für Selbstständige

Existenzschutz ohne gesetzliches Sicherungsnetz

Selbstständige haben KEIN gesetzliches Krankengeld nach 6 Wochen, KEINE EM-Rente bei vielen Berufen — die BU ist für Selbstständige fast überlebenswichtig.

4.8/5— 127+ Bewertungen
KEINSicherungsnetz
HöherBU-Rente nötig
Steuerabsetzbar
ab 60 €pro Monat

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Wissen

BU-Versicherung für Selbstständige — warum sie unverzichtbar ist

Selbstständige und Freiberufler stehen ohne gesetzliches Sicherungsnetz da: Es gibt keine Lohnfortzahlung, kein Krankengeld nach 6 Wochen über die gesetzliche Krankenkasse (sofern nicht freiwillig versichert) und für viele Berufsgruppen auch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Wer nicht arbeiten kann, hat schlicht kein Einkommen — und das oft von einem Tag auf den anderen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können. Für Selbstständige ist sie daher nicht nur Einkommensschutz, sondern Existenzschutz für sich selbst und die Familie — vor allem, weil keine Sozialleistungen die Lücke füllen.

Selbstständige sollten ihre BU-Rente in der Regel höher ansetzen als Angestellte, da sie auch Beiträge zur Krankenversicherung, zur Altersvorsorge und betriebliche Fixkosten weiter bedienen müssen. Beiträge zur BU-Versicherung sind für Selbstständige zudem als Sonderausgaben steuerlich absetzbar — entweder im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen oder über eine Basisrente (Rürup) gekoppelt.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Leistungen bietet die BU für Selbstständige?

01

BU-Rente bis 75 % Netto

Monatliche Rente, die bis zu 75 % Ihres Nettoeinkommens absichert — bei Selbstständigen häufig höher anzusetzen als bei Angestellten.

02

Beitragsbefreiung bei BU

Im Leistungsfall müssen Sie keine Beiträge mehr zahlen — die BU-Rente fließt, ohne dass Sie weiter einzahlen.

03

Nachversicherungsgarantie

Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung bei Geburt, Heirat oder steigendem Einkommen.

04

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Der Versicherer darf Sie nicht auf einen anderen, theoretisch ausübbaren Beruf verweisen — entscheidend ist Ihr konkret ausgeübter Beruf.

05

Beitragsdynamik

Automatische Erhöhung der BU-Rente, um Inflation und steigende Lebenshaltungskosten auszugleichen — ohne neue Gesundheitsprüfung.

06

Sofortige Leistung

Gute Tarife zahlen ohne Wartezeit ab dem festgestellten Beginn der Berufsunfähigkeit — auch rückwirkend ab Eintritt der BU.

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Zielgruppen

Wer braucht eine BU für Selbstständige besonders?

Freiberufler

Architekten, Anwälte, Steuerberater, Berater: Hohes Einkommen, aber meist kein gesetzlicher EM-Schutz — BU ist Pflicht.

Handwerksbetriebe

Inhaber von Handwerksbetrieben tragen körperliche Belastung und Unternehmerrisiko — BU sichert Familie und Betrieb.

Solo-Unternehmer & Freelancer

Wer alleine arbeitet, hat kein Team, das einspringt. Ohne Arbeitskraft kein Umsatz — BU ist die zentrale Absicherung.

GmbH-Geschäftsführer

Auch geschäftsführende Gesellschafter sind faktisch Selbstständige — BU schützt vor Einkommensausfall trotz Anstellung.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet die BU für Selbstständige?

Akademiker (Berater, Anwalt)
ab 60–150 €/Monat
Freiberufler (Büro)
ab 70–160 €/Monat
Handwerker (Solo / Inhaber)
ab 100–300 €/Monat
GmbH-Geschäftsführer
ab 80–200 €/Monat

Selbstständige werden je nach konkret ausgeübter Tätigkeit eingestuft — Handwerker fallen meist in höhere Risikoklassen. Beiträge sind als Sonderausgaben steuerlich absetzbar. Eine anonyme Voranfrage klärt Ihren individuellen Beitrag — ohne Risiko einer Aktenlage.

Checkliste

Worauf Selbstständige beim BU-Abschluss achten sollten

Mindestens 75 % des Nettoeinkommens als BU-Rente absichern
Verzicht auf abstrakte Verweisung im Vertrag festschreiben
Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung
Prognosezeitraum maximal 6 Monate (nicht 3 Jahre)
Anonyme Voranfrage bei mehreren Versicherern stellen
Beitragsbefreiung im Leistungsfall einschließen
Beitragsdynamik gegen Inflation einbauen
BU-Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzen
FAQ

Häufige Fragen

Ja, für Selbstständige ist die BU-Versicherung sogar wichtiger als für Angestellte. Es gibt kein Krankengeld nach 6 Wochen über den Arbeitgeber, viele Selbstständige haben keinen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente, und private Vorsorge ist die einzige Möglichkeit, Einkommen bei Krankheit oder Unfall zu sichern.
Selbstständige sollten 75 % ihres Nettoeinkommens als BU-Rente absichern, idealerweise zuzüglich der laufenden Beiträge zur Kranken- und Altersvorsorge. Bei einem Nettoeinkommen von 4.000 € sind das also rund 3.000 € BU-Rente plus Vorsorgeaufwendungen — mehr als bei vergleichbar verdienenden Angestellten.
Ja, Beiträge zur BU-Versicherung sind für Selbstständige als Sonderausgaben im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen abzugsfähig. Wird die BU als Zusatz zu einer Basisrente (Rürup) abgeschlossen, ist die steuerliche Absetzbarkeit häufig deutlich höher — bis zur jeweils gültigen Höchstgrenze für Altersvorsorgeaufwendungen.
Nein, eine ausführliche Gesundheitsprüfung ist Standard. Allerdings ermöglicht eine anonyme Voranfrage, vorab bei mehreren Versicherern zu klären, wer Sie zu welchen Bedingungen aufnehmen würde — ohne dass eine Ablehnung in Risikodatenbanken aktenkundig wird.
Wenn Sie die Selbstständigkeit aufgeben und beispielsweise in eine Anstellung wechseln, bleibt Ihr BU-Vertrag in der Regel bestehen. Maßgeblich für den Versicherungsschutz ist dann der zuletzt ausgeübte Beruf. Eine Neueinstufung erfolgt nur, wenn Sie selbst aktiv eine Vertragsanpassung wünschen.
Ja, die BU lässt sich entweder als Zusatzversicherung zu einer Basisrente (Rürup) abschließen oder als eigenständiger Vertrag. Die Kombi mit Rürup hat oft Steuervorteile, ist aber unflexibler. Welche Variante besser passt, hängt von Ihrer steuerlichen Situation und Vorsorgeplanung ab.

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