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GEWERBEVERSICHERUNG

Geschäftsinhaltsversicherung

Hausrat-Schutz für Ihr Unternehmen

Büromöbel, EDV, Waren, Werkzeuge — alles, was nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist, ist Geschäftsinhalt. Eine Geschäftsinhaltsversicherung schützt davor.

4.8/5— 127+ Bewertungen
Hausratfürs Büro
Feuer/WasserEinbruch
Ab 25 Europro Monat
Außenversicherung

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Wissen

Was ist eine Geschäftsinhaltsversicherung?

Die Geschäftsinhaltsversicherung — auch Inhaltsversicherung oder Geschäftsinventarversicherung — ist die gewerbliche Variante der Hausratversicherung. Sie schützt das gesamte bewegliche Inventar eines Unternehmens: Büromöbel, EDV-Anlagen, Waren, Vorräte, Werkzeuge, Maschinen kleiner Bauart sowie alle sonstigen Gegenstände, die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind. Versichert sind sowohl eigene als auch fremde, dem Betrieb anvertraute Sachen.

Als Bündelversicherung deckt sie typischerweise mehrere Standardgefahren in einer Police ab: Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Einbruchdiebstahl und Raub. Erweiterungen für Elementargefahren (Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben) und eine sogenannte Außenversicherung für Werkzeug oder Ware außerhalb des Versicherungsorts (etwa auf Baustellen) sind als Zusatzbausteine möglich. Die Police ist damit das Pendant zur Wohngebäudeversicherung, die nur das Gebäude selbst absichert.

Besondere Bedeutung hat die Versicherungssumme: Sie sollte dem Wiederbeschaffungswert des gesamten Inventars entsprechen — nicht dem Zeitwert. Ist die Summe zu niedrig, kürzt der Versicherer im Schadensfall anteilig (Unterversicherung). Viele Tarife bieten einen Unterversicherungsverzicht, sofern bestimmte Mindestsummen pro Quadratmeter Geschäftsfläche eingehalten werden. Wir prüfen Ihren Bestand und vergleichen die Bedingungen führender Sachversicherer.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Gefahren deckt die Geschäftsinhaltsversicherung ab?

01

Feuer / Brand / Blitz / Explosion

Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion und Anprall von Luftfahrzeugen — die klassischen Feuergefahren.

02

Leitungswasser / Rohrbruch

Wasserschäden durch Rohrbruch, undichte Leitungen, ausgelaufene Heizungen oder defekte Wasch- und Spülmaschinen.

03

Sturm / Hagel

Schäden durch Sturm ab Windstärke 8 und Hagelschlag — etwa beschädigte Außenwerbung, Fenster oder eingedrungenes Wasser.

04

Einbruchdiebstahl / Raub

Diebstahl nach gewaltsamem Eindringen, Raub mit Drohung oder Gewalt sowie Vandalismus nach Einbruch.

05

Elementargefahren (optional)

Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck — wichtiger Zusatzbaustein in gefährdeten Lagen.

06

Außenversicherung (optional)

Werkzeug, Ware oder Inventar außerhalb des Versicherungsorts — etwa Werkzeug auf Baustellen oder bei Kunden.

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Zielgruppen

Welche Unternehmen brauchen eine Geschäftsinhaltsversicherung?

Büros / Praxen

Schreibtische, Akten, EDV, Möbel — der Inhalt eines durchschnittlichen Büros hat schnell einen sechsstelligen Wert.

Einzelhandel / Gastronomie

Warenbestände, Ladeneinrichtung, Kassensysteme, Küchengeräte — hohe Werte und attraktive Diebstahlobjekte.

Handwerksbetriebe

Werkzeuge, Maschinen, Material — besonders mit Außenversicherung wichtig, weil Werkzeug oft auf Baustellen ist.

Lager / Werkstätten

Vorräte, Roh- und Hilfsstoffe, Halbfertigprodukte — bei Brand oder Wasserschaden sind Totalverluste schnell möglich.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Geschäftsinhaltsversicherung?

Kleine Büros (bis 100 qm)
ab 25–60 Euro/Monat
Einzelhandel / Gastronomie
ab 60–150 Euro/Monat
Handwerksbetriebe
ab 80–200 Euro/Monat
Lager / Industrie
individuell

Die Prämie richtet sich nach Versicherungssumme, Risikoort, Branche und gewählten Zusatzbausteinen. Lagen mit erhöhtem Einbruchsrisiko oder Hochwasser-Gefährdungsklassen führen zu Zuschlägen. Die genannten Werte sind branchenübliche Richtwerte — exakte Prämien hängen von individuellen Faktoren ab. Wir vergleichen die Tarife und beraten zur passenden Versicherungssumme.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Versicherungssumme nach Wiederbeschaffungswert berechnen — nicht nach Zeitwert
Unterversicherungsverzicht prüfen — sichert ab, falls Inventar wächst
Elementarschäden mitversichern — gerade in gefährdeten Lagen unverzichtbar
Außenversicherung für Werkzeug und Ware außerhalb des Versicherungsorts
Glasversicherung als Zusatzbaustein — Schaufenster, Türen und Vitrinen
Wertsachen-Sublimite prüfen — Bargeld, Schmuck und Wertpapiere meist gedeckelt
Mehrkostenversicherung erwägen — Kosten für Notbetrieb nach Schaden
Selbstbehalt prüfen — meist 250 bis 1.000 Euro, höhere SB senkt Prämie
FAQ

Häufige Fragen

Geschäftsinhalt umfasst alles bewegliche Inventar eines Unternehmens, das nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist: Büromöbel, EDV und Telefonanlagen, Maschinen kleiner Bauart, Werkzeuge, Waren und Vorräte, Akten, Geschäftsunterlagen und Datenträger. Auch fremde, dem Betrieb anvertraute Sachen (etwa eingelagerte Kundenware) sind in der Regel mitversichert. Fest eingebaute Bestandteile wie Heizung oder Sanitäranlagen gehören dagegen zur Gebäudeversicherung.
Nicht versichert sind in der Regel: das Gebäude selbst (Wohngebäudeversicherung), Kraftfahrzeuge (Kfz-Versicherung), reine Maschinenbruchschäden ohne Außeneinwirkung (Maschinenversicherung), elektronische Schäden ohne Brand oder Wasser (Elektronikversicherung), sowie Datenverluste ohne physisches Trägerereignis (Cyberversicherung). Auch Verschleiß, Abnutzung und Konstruktionsfehler sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Die Außenversicherung deckt versichertes Inventar auch dann, wenn es sich vorübergehend außerhalb des Versicherungsorts befindet — etwa Werkzeug auf einer Baustelle, Laptop des Außendienstmitarbeiters oder Ware bei einem Messe-Auftritt. Üblich sind Sublimite (z. B. 10.000 oder 25.000 Euro pro Schadenfall) und zeitliche Begrenzungen. Für Handwerksbetriebe und Außendienst-orientierte Unternehmen ist dieser Baustein praktisch unverzichtbar.
Liegt die Versicherungssumme unter dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert, kürzt der Versicherer im Schadensfall anteilig — selbst bei kleinen Schäden. Beispiel: Wenn der Inhalt 200.000 Euro wert ist, aber nur 100.000 Euro versichert sind, zahlt der Versicherer nur 50 Prozent jedes Schadens. Ein Unterversicherungsverzicht in der Police vermeidet das, sofern bestimmte Mindestsummen pro Quadratmeter eingehalten werden.
Bargeld, Wertpapiere, Schmuck und ähnliche Wertsachen unterliegen meist gesonderten Sublimiten. Übliche Grenzen: Bargeld in verschlossenen Behältern bis 2.500 Euro, im Wertschutzschrank deutlich mehr. Höhere Beträge erfordern eine spezielle Wertsachen-Klausel und entsprechend gesicherte Aufbewahrung (geprüfte Tresore). Schmuck- und Edelmetallbestände im Einzelhandel werden in der Regel über eine Juweliersversicherung gesondert abgedeckt.
Die Geschäftsinhaltsversicherung wird in der Praxis oft als Bündelversicherung mit anderen Bausteinen kombiniert: Betriebshaftpflicht, Glasversicherung, Elektronikversicherung und Betriebsunterbrechung. Diese Bündelung kann Prämienvorteile bringen und vereinfacht die Verwaltung. Wichtig ist die saubere Abgrenzung — etwa zwischen Inhaltsversicherung und Maschinenversicherung bei teuren Produktionsanlagen. Wir prüfen, welche Kombination für Ihren Betrieb sinnvoll ist.

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