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GEWERBEVERSICHERUNG

Maschinenversicherung

Schutz für Ihre wichtigsten Produktionsmittel

Ein Defekt an einer Produktionsmaschine kann Hunderttausende kosten — plus Folgeschäden durch Betriebsunterbrechung.

4.8/5— 127+ Bewertungen
Bis Wertder Maschine
Inkl.Bedienfehler
Reparaturund Ersatz
Ab 50 Europro Monat

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Wissen

Was ist eine Maschinenversicherung?

Die Maschinenversicherung ist eine Allgefahren-Sachversicherung, die stationäre Maschinen und maschinelle Anlagen gegen unvorhergesehene und plötzlich eintretende Schäden absichert. Anders als die Geschäftsinhaltsversicherung, die nur benannte Gefahren wie Feuer, Leitungswasser und Einbruch abdeckt, schützt die Maschinenversicherung umfassend — auch gegen Bedienungsfehler, Materialfehler und Konstruktionsfehler.

Versichert sind sowohl Reparaturkosten als auch — bei wirtschaftlichem Totalschaden — der Wiederbeschaffungswert. Auch Bergungs-, Demontage- und Montagekosten sind eingeschlossen. Damit schließt die Maschinenversicherung eine kritische Lücke, die andere Sachversicherungen offenlassen: einen rein technischen Defekt durch innere Ursachen, der weder Feuer noch Wasser noch Einbruch ist.

Besonders sinnvoll ist die Police für teure Produktionsmaschinen, deren Ausfall nicht nur Reparaturkosten verursacht, sondern auch Produktionsstillstand. In Kombination mit einer Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung wird auch der entgangene Gewinn während der Reparatur gedeckt. Die Prämie richtet sich nach Maschinenwert, Alter, Branche und Selbstbehalt — wir vergleichen die Konditionen führender Industrieversicherer.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Schäden deckt die Maschinenversicherung ab?

01

Maschinenbruch

Innere Betriebsschäden durch mechanisches Versagen — etwa Lagerschaden, Getriebebruch, Riss in Bauteilen oder Verformung.

02

Bedienungsfehler / Ungeschicklichkeit

Falsche Handhabung durch Mitarbeiter — etwa falsche Eingaben an der Steuerung, Kollisionen oder Überlastung der Anlage.

03

Konstruktions- und Materialfehler

Verdeckte Fehler bei Konstruktion, Material oder Ausführung — etwa fehlerhafte Schweißnähte oder Materialermüdung außerhalb der Garantie.

04

Vorsatz Dritter

Sabotage und Vandalismus durch betriebsfremde Personen — etwa böswillige Beschädigung von Steuerungen oder Verkabelung.

05

Kurzschluss / Überspannung

Elektrische und elektronische Schäden durch Kurzschluss, Überspannung oder Induktion — auch durch indirekte Blitzeinwirkung.

06

Wasser- und Frostschäden

Schäden durch Eindringen von Wasser, Frost oder Eisgang — etwa an Hydrauliksystemen, Kühlkreisläufen oder Druckluftanlagen.

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Zielgruppen

Welche Betriebe brauchen eine Maschinenversicherung?

Produktionsbetriebe

Hersteller mit teuren Produktionslinien — schon der Ausfall einer einzelnen Anlage kann die gesamte Fertigung lahmlegen.

Handwerksbetriebe

CNC-Fräsen in der Metallverarbeitung, Plattenaufteilanlagen in Schreinereien — Spezialmaschinen mit hohem Wiederbeschaffungswert.

Druckereien

Offset- und Digitaldruckmaschinen, Bindeanlagen und Schneideanlagen — sensible Technik mit hoher Schadenanfälligkeit.

Lebensmittelproduktion

Abfüllanlagen, Backstraßen, Kühlsysteme — Produktionsstillstand führt zu Verderb der Ware und Lieferengpässen.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Maschinenversicherung?

Kleine Maschinen (bis 50.000 Euro)
ab 50–100 Euro/Monat
Mittlere Anlagen (50–250 TEuro)
ab 100–300 Euro/Monat
Große Produktionslinien
ab 300 Euro+/Monat
Ganze Maschinenparks
Pauschalprämie

Die Prämie liegt typischerweise bei 0,5–2 Prozent des Wiederbeschaffungswerts pro Jahr und richtet sich nach Maschinenart, Alter, Branche, Selbstbehalt und Schadenverlauf. Die genannten Werte sind Richtwerte aus dem Industrieversicherungsmarkt — exakte Prämien hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen ein konkretes Angebot für Ihren Maschinenpark.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Vollständige Maschinenliste mit Wiederbeschaffungswert — keine Unterversicherung riskieren
Allgefahren-Deckung statt Einzelgefahren — schützt auch vor unbenannten Risiken
Maschinen-Betriebsunterbrechung mitversichern — deckt Ertragsausfall während Reparatur
Selbstbeteiligung passend wählen — meist 500 bis 2.500 Euro je Schadenfall
Bedienungsfehler einschließen — häufigste Schadensursache in der Praxis
Mobile Maschinen abgrenzen — Bagger und Stapler eher in Maschinen-Kasko-Police
Datenschäden an Steuerungen prüfen — Zusatzbaustein für Software und Daten
Wartungsverträge dokumentieren — regelmäßige Wartung ist meist Vertragspflicht
FAQ

Häufige Fragen

Die Maschinenversicherung schützt stationäre Maschinen vor unvorhergesehenen, plötzlichen Schäden — also Maschinenbruch durch innere Ursachen, Bedienungsfehler, Konstruktions- und Materialfehler, Sabotage Dritter, Kurzschluss und Überspannung, Wasser- und Frostschäden. Versichert sind Reparaturkosten und im Totalschaden der Wiederbeschaffungswert plus Bergungs- und Montagekosten.
Ja — Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeit der Mitarbeiter sind ein zentraler Bestandteil der Maschinenversicherung. Versichert sind etwa falsche Eingaben an der Steuerung, Kollisionen, Überlastung oder fehlerhafte Werkstückspannung. Nicht gedeckt sind dagegen vorsätzliche Beschädigungen durch eigene Mitarbeiter — hier kann die Vertrauensschadenversicherung greifen.
Üblich sind Selbstbehalte zwischen 500 und 2.500 Euro je Schadenfall, bei größeren Anlagen auch deutlich mehr. Ein höherer Selbstbehalt senkt die Prämie deutlich — wer Kleinschäden selbst regulieren kann, fährt günstiger. Manche Versicherer bieten auch prozentuale Selbstbehalte (z. B. 10 Prozent des Schadens, mindestens X Euro).
Versicherbar sind grundsätzlich alle stationären Maschinen und maschinellen Anlagen — von der CNC-Fräse bis zur kompletten Produktionslinie, von der Druckmaschine bis zum Industrieofen. Für mobile Geräte wie Bagger oder Stapler gibt es eigene Maschinen-Kasko-Tarife. EDV-Anlagen werden in der Regel separat als Elektronikversicherung abgeschlossen.
Reine Sachfolgeschäden (etwa beschädigte Werkstücke in der Maschine) sind oft mitversichert. Ertragsausfall und laufende Kosten während der Reparatur deckt die Maschinenversicherung selbst aber nicht — dafür braucht es eine Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung als Zusatzbaustein. Diese Kombination ist bei produktionskritischen Anlagen unbedingt zu empfehlen.
Allgefahren-Deckung bedeutet: versichert sind alle Gefahren, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Das ist ein Vorteil gegenüber benannter Gefahren-Deckung, bei der nur explizit aufgeführte Risiken (Feuer, Wasser, Einbruch) abgesichert sind. Klassische Ausschlüsse sind Vorsatz, Krieg, Kernenergie sowie Verschleiß, Abnutzung und Korrosion als alleinige Ursache.

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