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GEWERBEVERSICHERUNG

Transportversicherung

Schutz für Waren auf dem Weg zum Kunden

Diebstahl, Bruch, Verlust — auf dem Transportweg lauert eine Vielzahl an Risiken. Die gesetzliche Frachtführerhaftung deckt davon nur einen Bruchteil.

4.8/5— 127+ Bewertungen
WeltweiteDeckung
All-RiskSchutz
Auch Lagermitversichert
Police oderEinzeltransport

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Wissen

Was ist eine Transportversicherung?

Die Transportversicherung sichert Waren auf dem Transportweg gegen Beschädigung, Verlust und Diebstahl ab. Sie schließt eine kritische Lücke, die viele Versender unterschätzen: Die gesetzliche Haftung des Frachtführers nach Handelsgesetzbuch oder CMR ist auf wenige Euro pro Kilogramm beschränkt — bei wertvollen Sendungen wird der tatsächliche Warenwert nur zu einem Bruchteil ersetzt. Ohne eigene Transportversicherung trägt der Absender den Großteil des Risikos selbst.

Moderne Transportversicherungen sind in der Regel All-Risk-Policen: versichert sind alle Gefahren, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind — von Verkehrsunfällen über Diebstahl und Raub bis zu Be- und Entladeschäden, Wassereinbruch und sogar dem schlichten Nicht-Erreichen des Empfängers. Die Police kann als Einzelpolice für eine konkrete Sendung oder als Generalpolice für den laufenden Versandverkehr abgeschlossen werden.

Bei internationalen Sendungen ist die Transportversicherung praktisch unverzichtbar — schon weil im Schadensfall die Beweisführung gegen ausländische Frachtführer schwierig und langwierig ist. Auch Zwischenlagerungen während des Transports sind in modernen Tarifen oft mitversichert. Die Prämie richtet sich nach Warenwert, Transportmittel, Strecke, Empfängerland und Schadenverlauf. Wir vergleichen die Bedingungen führender Transportversicherer und finden die passende Lösung.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Schäden deckt die Transportversicherung ab?

01

Beschädigung und Verlust

Bruch, Verformung, Verkratzen oder kompletter Verlust der Ware während des Transports — durch Stoß, Sturz oder unsachgemäße Behandlung.

02

Diebstahl und Raub

Komplettdiebstahl von Sendungen, Teildiebstahl aus Containern oder Lkw, Raubüberfälle auf Fahrzeuge — auch organisierte Frachtkriminalität.

03

Transportmittel-Unfälle

Schäden durch Unfall, Brand, Explosion oder Sinken des Transportmittels — gleich ob Lkw, Container, Flugzeug oder Schiff.

04

Be- und Entladeschäden

Schäden beim Beladen, Umladen oder Entladen — etwa durch Stapler, Kran oder unsachgemäße Befestigung der Ladung.

05

Lagerung während Transport

Zwischenlagerung in Speditionen, Umschlagslagern oder Konsolidierungspunkten ist in modernen Tarifen mitversichert.

06

Nicht-Erreichen-Klausel

Schutz, wenn die Ware den Empfänger gar nicht erreicht — etwa bei Verschwinden auf hoher See oder ungeklärtem Verbleib.

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Zielgruppen

Welche Unternehmen brauchen eine Transportversicherung?

Versandhändler / E-Commerce

Online-Shops mit hohem Versandvolumen — gerade bei wertvollen Waren reicht die Frachtführerhaftung selten aus.

Hersteller mit Direktlieferung

Produzenten, die selbst zum Endkunden oder Händler liefern — Industriegüter und Maschinen sind besonders wertvoll.

Importeure und Exporteure

Internationaler Warenverkehr per Container, Luftfracht oder Lkw — bei Auslandstransport ist die Transportversicherung quasi Pflicht.

Spediteure (Verkehrshaftung)

Logistikdienstleister benötigen die Verkehrshaftungsversicherung — sie deckt die gesetzliche Haftung gegenüber dem Auftraggeber.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Transportversicherung?

Kleine Pakete (Versandhandel)
ab 30 Euro/Monat
Mittlerer Versand (Industrie)
ab 0,1–0,3% Warenwert
Hochwertige Sendungen
ab 0,3–0,5% Warenwert
Internationale Container
individuell

Die Prämie richtet sich nach Warenwert, Transportmittel, Strecke, Empfängerland und Schadenverlauf. Generalpolicen für laufenden Versand sind günstiger als Einzelpolicen. Die genannten Werte sind branchenübliche Richtwerte — exakte Prämien hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen ein unverbindliches Angebot.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

All-Risk-Deckung statt nur benannte Gefahren — schützt umfassender
Versicherungssumme = aktueller Warenwert plus Fracht- und Zollkosten
Generalpolice prüfen, wenn regelmäßig versandt wird — günstiger als Einzelpolice
Auslandsdeckung präzise prüfen — manche Länder gelten als Hochrisikogebiete
Lager-Mitversicherung — auch Zwischenlagerung und Konsolidierungspunkte abgedeckt
Transportmittel-Wahl deklarieren — Luft- und Seefracht haben andere Tarife als Lkw
Sondergüter prüfen — Lebensmittel, Gefahrgut und Kunst haben Sonderbedingungen
Selbstbehalt sinnvoll wählen — bei vielen Kleinschäden lohnt höherer Selbstbehalt
FAQ

Häufige Fragen

Nein — die gesetzliche Haftung des Frachtführers ist auf wenige Euro pro Kilogramm beschränkt (HGB national, CMR international). Bei wertvollen Sendungen liegt die Entschädigung damit weit unter dem tatsächlichen Warenwert. Außerdem haftet der Frachtführer nur bei eigenem Verschulden — bei höherer Gewalt, Diebstahl ohne Schuld oder Naturereignissen geht der Absender oft leer aus. Die Transportversicherung schließt diese Lücke umfassend.
Bei Generalpolicen für laufenden Versand liegen die Prämien typischerweise zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Warenwerts pro Sendung. Versandhändler mit kleinen Paketen starten bei etwa 30 Euro monatlich für eine pauschale Police. Hochwertige Industriegüter und internationale Container werden individuell kalkuliert. Faktoren sind Warenwert, Transportmittel, Strecke, Empfängerland und Schadenverlauf.
Bei regelmäßigem Versand lohnt sich eine Generalpolice — sie deckt automatisch alle Sendungen im laufenden Geschäft, oft günstiger als Einzelpolicen. Einzelpolicen empfehlen sich nur für seltene oder besonders wertvolle Einzeltransporte (etwa Maschinenlieferungen, Kunsttransporte). Wer mehr als ein paar Sendungen pro Monat hat, fährt mit einer Generalpolice in der Regel deutlich besser.
Ja, internationale Sendungen sind in der Regel mitversichert — gerade hier ist die Transportversicherung besonders wichtig, weil die Beweisführung gegen ausländische Frachtführer schwierig ist. Hochrisikoländer (Krisengebiete, Länder mit hoher Frachtkriminalität) können von der Deckung ausgenommen sein oder einen Risikoaufschlag auslösen. Vor Erstversand in ein neues Land sollte die Police geprüft werden.
Während eines Transports oder einer transportbedingten Zwischenlagerung sind Lagerschäden in modernen Policen meist mitversichert — etwa wenn Ware in einem Speditions-Umschlagslager über Nacht liegt. Reine Lagerung am Standort (eigenes Warenlager über längere Zeit) gehört dagegen in die Geschäftsinhaltsversicherung oder eine separate Lagerversicherung.
Ja, Lebensmitteltransporte sind grundsätzlich versicherbar — für Kühl- und Tiefkühlware gibt es Sondertarife, die auch Schäden durch Kühlkettenunterbrechung abdecken (etwa bei Ausfall der Kühlanlage im Lkw). Wichtig sind dabei strenge Vorgaben zur Temperaturüberwachung und Dokumentation. Schäden durch Verderb ohne nachweisbare Kühlkettenstörung sind meist ausgeschlossen.

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