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SACHVERSICHERUNG

Wohngebäudeversicherung

Ihr Eigenheim rundum geschützt

Feuer, Sturm, Leitungswasser — als Hausbesitzer tragen Sie das volle Risiko. Die Wohngebäudeversicherung schützt Ihr größtes Investment vor existenzbedrohenden Schäden.

5/5— 43+ Bewertungen
Ab 15€pro Monat
Pflichtbei Kreditfinanzierung
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Wissen

Was ist eine Wohngebäudeversicherung?

Die Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst — also Wände, Dach, Böden, fest eingebaute Installationen wie Heizung, Sanitäranlagen und Elektrik sowie Gebäudezubehör wie Klingelanlagen und Briefkästen. Im Schadenfall übernehmen wir die Kosten für Reparatur oder Wiederaufbau. Nicht versichert ist das bewegliche Inventar (Möbel, Kleidung) — dafür gibt es die Hausratversicherung.

Der Versicherungsschutz im Standard umfasst drei Gefahren: Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion), Leitungswasser (Rohrbruch, Frost) und Sturm und Hagel (ab Windstärke 8). Elementargefahren wie Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung, Rückstau aus der Kanalisation oder Erdrutsch sind nur über einen Zusatzbaustein versichert. Aktuell haben nur 57 % aller Wohngebäude in Deutschland Elementarschutz — trotz deutlich zunehmender Extremwetterereignisse (Quelle: GDV 2026). Im ersten Halbjahr 2025 entstanden versicherte Wetterschäden von 5,6 Mrd Euro in Deutschland (GDV).

Für Hausbesitzer mit Baufinanzierung ist die Wohngebäudeversicherung de facto Pflicht — jede Bank verlangt sie als Kreditsicherheit. Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollten Sie die ZÜRS-Zone Ihrer Immobilie prüfen, denn diese beeinflusst die finanziellen Folgen eines Schadenfalls erheblich. Wir berechnen für Sie individuell auf Basis der Faktoren ab Bauart, Wohnfläche, Lage und Sanierungsstand — kostenfrei und ohne Verpflichtung.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Gefahren sind versichert?

01

Feuer & Brand

Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion und Anprall eines Luftfahrzeugs. Auch Sengschäden und Rauchschäden sind in guten Tarifen enthalten.

02

Leitungswasser

Rohrbruch, undichte Leitungen, Frostschäden an Heizkörpern und Sanitäranlagen. Ein häufiger und teurer Schadensfall — besonders in älteren Gebäuden.

03

Sturm & Hagel

Schäden am Dach, an Fenstern und an der Fassade durch Sturm ab Windstärke 8 und Hagelschlag. Inklusive Folgeschäden durch eindringendes Regenwasser.

04

Blitzschlag & Überspannung

Direkte Blitzeinschläge ins Gebäude sowie Überspannungsschäden an fest verbauter Elektrik, Heizungssteuerung und Smart-Home-Systemen.

05

Weitere Naturgefahren (optional)

Elementarzusatz: Hochwasser, Starkregen, Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen. Angesichts des Klimawandels dringend empfohlen.

06

Abbruch- & Aufräumkosten

Kosten für Abbruch, Aufräumen, Entsorgung von Schutt und Trümmern sowie Bewegungs- und Schutzkosten nach einem versicherten Schadensereignis.

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Zielgruppen

Wer braucht eine Wohngebäudeversicherung?

Hauseigentümer

Jeder Eigentümer eines Einfamilienhauses, Doppelhaushälfte oder Reihenhauses sollte sein Gebäude umfassend versichern — es ist Ihr größtes Vermögensgut.

Bauherren

Bereits während der Bauphase ist eine Feuerrohbauversicherung notwendig. Sie wird nach Fertigstellung nahtlos in die Wohngebäudeversicherung überführt.

Vermieter

Als Vermieter haften Sie für das Gebäude. Die Wohngebäudeversicherung schützt Ihre Investition und kann als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden.

WEG-Gemeinschaften

Bei Eigentumswohnungen schließt die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) eine gemeinsame Gebäudeversicherung ab — Pflicht laut WEG-Gesetz.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

Einfamilienhaus (EFH)
150–400 €/Jahr
Doppelhaushälfte (DHH)
120–350 €/Jahr
Mehrfamilienhaus (MFH)
300–800 €/Jahr
Mit Elementarzusatz
+50–200 €/Jahr

Die Kosten richten sich nach Bauartklasse, Wohnfläche, Baujahr, Region und gewählten Leistungen. Der gleitende Neuwertfaktor passt die Versicherungssumme jährlich an Baukostensteigerungen an.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Gleitender Neuwert vereinbaren — passt Versicherungssumme automatisch an Baukosten an
Elementarschutz unbedingt einschließen — Hochwasser/Starkregen werden immer häufiger
Grobe Fahrlässigkeit mitversichert — z. B. vergessene Kerze oder offenes Fenster bei Sturm
Leitungswasser-Frostschäden in unbeheizten Räumen eingeschlossen
Photovoltaik- und Solaranlagen mitversichern oder separate Police prüfen
Unterversicherungsverzicht im Vertrag sicherstellen
Rohbauversicherung bei Neubau — kostenloser Feuerschutz während der Bauphase
Ableitungsrohre auf dem Grundstück mitversichert (bis zur öffentlichen Kanalisation)
FAQ

Häufige Fragen

Die Wohngebäudeversicherung deckt das Gebäude selbst: Wände, Dach, Böden, fest eingebaute Installationen (Heizung, Sanitär, Elektrik), Garagen und Nebengebäude. Versichert sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel. Elementarschäden (Hochwasser, Erdbeben) erfordern einen Zusatzbaustein.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus zwischen 150 und 400 Euro pro Jahr. Die Kosten hängen von Bauartklasse, Wohnfläche, Baujahr, Region und gewählten Leistungen ab. Mit Elementarzusatz kommen 50–200 Euro pro Jahr hinzu. Ein Vergleich lohnt sich — die Preisunterschiede sind erheblich.
Stand 2026 gibt es keine gesetzliche Pflicht. Aber: Nach der Flutkatastrophe 2021 wird eine Pflichtversicherung intensiv diskutiert. Mit freier Anbieterauswahl davon empfehlen alle Verbraucherschützer dringend den Elementarzusatz — Starkregen kann auch abseits von Gewässern massive Schäden verursachen.
Der gleitende Neuwert stellt sicher, dass Ihre Versicherungssumme automatisch an steigende Baukosten angepasst wird. So vermeiden Sie eine Unterversicherung. Der Versicherungswert wird jährlich über den Baupreisindex angepasst — Sie müssen sich um nichts kümmern.
Die Gebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst (Wände, Dach, fest eingebaute Teile). Die Hausratversicherung schützt alles, was Sie bei einem Umzug mitnehmen würden (Möbel, Elektronik, Kleidung). Beides zusammen ergibt einen umfassenden Schutz für Ihr Zuhause.
Vermieter sollten Mietausfallkosten mitversichern — für den Fall, dass das Gebäude nach einem Schaden nicht bewohnbar ist. Die Prämie kann als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden (§ 2 Nr. 13 BetrKV). Achten Sie auf ausreichende Deckung für Leitungswasserschäden — der häufigste Schadensfall bei Mietobjekten.
Die Kosten einer Wohngebäudeversicherung liegen im Standard bei 200 bis 600 Euro jährlich für ein Einfamilienhaus — abhängig von Faktoren ab Bauart, Wohnfläche, Lage und Sanierungsstand. Mit Elementarzusatz kommen je nach ZÜRS-Zone 60 bis 1.000 Euro zusätzlich hinzu (Quelle: GDV). In anderen Ländern mit Pflichtmodell wie Frankreich zahlen Hausbesitzer nur 42 Euro jährlich. Wir berechnen für Sie kostenfrei den genauen Beitrag unserer Wohngebäudeversicherung.
Dringend ja — nur 57 % aller Wohngebäude in Deutschland haben aktuell Elementarschutz in ihrer Wohngebäudeversicherung (Quelle: GDV 2026). Der Koalitionsvertrag 2025 sieht eine Pflichtversicherung gegen Elementargefahren vor. Im Schadenfall bei Überschwemmung oder Erdrutsch übernehmen wir die Kosten nur, wenn der Elementarbaustein vereinbart wurde. Nutzen Sie den kostenlosen GDV Hochwasser-Check, um Ihr Risiko adressgenau zu prüfen.
Im Rahmen unserer Wohngebäudeversicherung übernehmen wir die Kosten für alle versicherten Gefahren: Feuer, Sturm und Hagel ab Windstärke 8, Leitungswasser und Blitzschlag. Mit Elementarschutz übernehmen wir zusätzlich Schäden durch Überschwemmung, Starkregen, Erdrutsch, Schneedruck und Rückstau. Der Versicherungsschutz umfasst alle Gebäudebestandteile — Dach, Wände, Fundament und fest eingebaute Installationen. Jeder Schadenfall wird individuell geprüft und zügig reguliert (Quelle: GDV).
Die Prämie Ihrer Wohngebäudeversicherung hängt von mehreren Faktoren ab: Bauart (Massivbau, Holz), Wohnfläche, Baujahr, Lage und ZÜRS-Risikoklasse sowie Sanierungsstand. Wir berechnen für Sie kostenfrei den exakten Beitrag — inkl. Prüfung, ob Elementarschutz in Ihrer Region besonders wichtig ist. Nutzen Sie unser Online-Tool oder kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung vor dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung.
Wichtige Fragen zur Wohngebäudeversicherung vor dem Abschluss: In welcher ZÜRS-Zone liegt Ihr Haus? Ist die Versicherungssumme als Wert 1914 oder gleitender Neuwert berechnet? Welche Selbstbeteiligung ist sinnvoll? Ist Elementarschutz (Überschwemmung, Erdrutsch) inkludiert? Sind Photovoltaik- und Wärmepumpenanlage mitversichert? Wir beantworten alle Fragen zur Wohngebäudeversicherung kostenfrei und helfen Ihnen, den richtigen Versicherungsschutz zu finden.
Die Elementarschadenversicherung ist ein Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung, der Schäden durch Naturgefahren abdeckt: Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Erdbeben. Diese Elementargefahren sind im Standard-Tarif nicht enthalten. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetterereignisse ist der Elementarschutz dringend empfohlen — der Koalitionsvertrag 2025 sieht sogar eine gesetzliche Pflicht vor (Quelle: GDV 2026).
ZÜRS steht für das Zonierungssystem Überschwemmung, Rückstau und Starkregen — ein System mit vier Risikoklassen (1 = niedrig bis 4 = sehr hoch). In ZÜRS-Zone 1 kostet der Elementar-Zusatz 50 bis 150 Euro im Jahr, in Zone 2 und 3 bereits 200 bis 500 Euro. In Zone 4 ist Versicherungsschutz teuer oder kaum verfügbar. Die ZÜRS-Zone Ihres Gebäudes beeinflusst den Beitrag unserer Wohngebäudeversicherung stark — wir prüfen das für Sie (Quelle: GDV, ZÜRS Geo).
Der Wert 1914 ist die klassische Berechnungsbasis für die Versicherungssumme eines Wohngebäudes — er gibt an, was das Gebäude im Jahr 1914 in Mark gekostet hätte. Daraus errechnet sich über einen Baupreisindex der aktuelle Versicherungswert. Diese Methode verhindert Unterversicherung, da die Summe automatisch mit dem Baupreisindex wächst. Alternativ ist auch eine direkte Wertermittlung über den gleitenden Neuwert möglich.
Die Glasversicherung ist ein separater Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung, der Glasbruch an Fenstern, Türen, Wintergärten und Ceranfeldern abdeckt. Der Standard-Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung enthält keinen Glasbruchschutz. Besonders für Gebäude mit großen Glasflächen oder teuren Sonderverglasung ist dieser Zusatz sinnvoll. Wir berüksichtigen diesen Faktor ab Beratungsgespräch bei der Auswahl des passenden Tarifs.

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