Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
Schutz bei reinen Vermögensschäden ohne Personenschaden
Wenn durch Ihre Arbeit ein finanzieller Schaden entsteht — ohne dass jemand verletzt oder etwas beschädigt wurde.
Schutz bei reinen Vermögensschäden ohne Personenschaden
Wenn durch Ihre Arbeit ein finanzieller Schaden entsteht — ohne dass jemand verletzt oder etwas beschädigt wurde.
Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) schützt Unternehmen und Freiberufler vor Schadensersatzforderungen aus reinen Vermögensschäden. Ein reiner Vermögensschaden liegt vor, wenn ein Dritter einen finanziellen Verlust erleidet, ohne dass eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt wurde.
Typische Beispiele: Ein Steuerberater macht einen Fehler in der Steuererklärung, und der Mandant muss Steuernachzahlungen leisten. Ein IT-Dienstleister implementiert eine Software fehlerhaft, und der Kunde verliert Umsatz durch Systemausfälle. Ein Unternehmensberater gibt eine falsche Markteinschätzung, und der Auftraggeber trifft eine teure Fehlentscheidung.
Die VSH ist abzugrenzen von der Berufshaftpflicht (die für bestimmte regulierte Berufe vorgeschrieben ist) und der Betriebshaftpflicht (die Personen- und Sachschäden abdeckt). Für viele Dienstleister ist die VSH die passende Absicherung, da ihr Hauptrisiko in finanziellen Beratungs- und Ausführungsfehlern liegt — nicht in körperlichen Verletzungen oder Sachbeschädigungen.
Leistungsübersicht
Finanzielle Verluste Dritter, die ohne vorherigen Personen- oder Sachschaden entstehen — das Kernrisiko für beratende und verwaltende Berufe.
Fehlerhafte Empfehlungen, unvollständige Analysen, irreführende Gutachten — wenn Ihr Rat den Kunden Geld kostet.
Verpasste Fristen, vergessene Termine, nicht eingehaltene Deadlines — und die daraus entstehenden finanziellen Konsequenzen für den Auftraggeber.
Nichterfüllung oder Schlechterfüllung von Verträgen, die zu finanziellen Verlusten beim Vertragspartner führen.
Versehentlicher Verlust von Kundendaten, DSGVO-Verstöße oder fehlerhafte Datenverarbeitung — ein wachsendes Risiko in der digitalen Welt.
Unbeabsichtigte Urheberrechts-, Marken- oder Patentverletzungen im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit.
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Strategische Fehleinschätzungen, fehlerhafte Due Diligence oder mangelhafte Reorganisationskonzepte — die VSH schützt bei finanziellen Folgen.
Fehler in der Buchführung, Steuererklärung oder Jahresabschlussprüfung können zu Nachzahlungen und Strafzuschlägen führen. Oft besteht Pflichtversicherung.
Softwarefehler, Systemausfälle, Datenverlust oder fehlerhafte Migrationen — die VSH deckt den wirtschaftlichen Schaden beim Kunden.
Fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen, versäumte Fristen oder Mängel in der Verwaltung — Immobilienverwalter haften persönlich für Vermögensschäden.
Kosten & Preise
Die Beiträge richten sich nach Umsatz, Branche, Mitarbeiterzahl, Deckungssumme und Selbstbeteiligung. IT-Unternehmen mit US-Kunden zahlen mehr als lokale Berater — das Haftungsrisiko unterscheidet sich erheblich.
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