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KFZ-VERSICHERUNG

Motorradversicherung

Schutz für Ihr Bike — auf der Straße und in der Garage

Haftpflicht ist Pflicht, Teil- und Vollkasko schützen gegen Diebstahl, Vandalismus und selbstverschuldete Unfälle. Saisonkennzeichen sparen bis zu 40 %.

5/5— 43+ Bewertungen
Ab 50€Haftpflicht/Jahr
-40%Saisonkennzeichen
250+Tarife
InklusiveDiebstahlschutz

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Wissen

Was ist eine Motorradversicherung?

Die Motorradversicherung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Autoversicherung: Die KFZ-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt Schäden ab, die Sie anderen Verkehrsteilnehmern mit Ihrem Motorrad zufügen. Ohne gültige Haftpflicht gibt es keine Zulassung und kein Kennzeichen — das gilt für jedes motorisierte Zweirad ab 50 ccm.

Zusätzlich zur Pflicht-Haftpflicht können Sie eine Teilkasko (Diebstahl, Brand, Hagel, Glasbruch, Marderbiss, Wildunfall) oder eine Vollkasko (alle Teilkasko-Leistungen plus selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus) abschließen. Motorräder haben ein deutlich höheres Diebstahlrisiko als Autos — Teilkasko ist daher besonders empfehlenswert.

Der größte Spartipp für Motorradfahrer: das Saisonkennzeichen. Die meisten Biker fahren nur von März bis Oktober. Mit einem Saisonkennzeichen zahlen Sie nur für die Monate, in denen das Motorrad zugelassen ist — das spart 30–40 % gegenüber einer Ganzjahreszulassung. Außerdem können SF-Klassen vom Auto aufs Motorrad übertragen werden.

Leistungsübersicht

Leistungen

Was deckt die Motorradversicherung ab?

01

KFZ-Haftpflicht (Pflicht)

Deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die Sie anderen mit Ihrem Motorrad zufügen. Gesetzlich vorgeschrieben für jedes zugelassene Zweirad.

02

Teilkasko

Diebstahl des gesamten Motorrads oder von Teilen, Brand, Hagel, Sturm, Überschwemmung, Glasbruch, Marderbiss und Wildunfall — mit freier Anbieterauswahl von der Schuldfrage.

03

Vollkasko

Alle Teilkasko-Leistungen plus selbstverschuldete Unfallschäden und Vandalismus. Empfohlen für hochwertige und neuere Motorräder.

04

Zubehör & Gepäck

Tankrucksack, Satteltaschen, Topcase, GPS-Geräte und Campingausrüstung können je nach Tarif mitversichert werden — oft bis 2.000–5.000 Euro.

05

Schutzkleidung mitversichern

Helm, Lederkombi, Handschuhe und Stiefel kosten schnell 1.000–3.000 Euro. Gute Tarife erstatten Schutzkleidung bei Unfallschäden mit.

06

Saisonkennzeichen

Zulassung nur für die Fahrsaison (z. B. März–Oktober) — spart 30–40 % beim Beitrag. In der Ruhezeit bleibt die Haftpflicht für parkende Fahrzeuge bestehen.

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Zielgruppen

Welcher Schutz passt zu Ihrem Fahrstil?

Ganzjahresfahrer

Wer auch im Winter fährt, braucht Ganzjahreszulassung und sollte Vollkasko wählen — Straßenverhältnisse erhöhen das Unfallrisiko in der kalten Jahreszeit.

Saisonfahrer (März–Oktober)

Die Mehrheit der Biker. Saisonkennzeichen spart bis 40 %. Teilkasko ist Pflicht wegen Diebstahl in der Garagenzeit — ja, auch dort wird gestohlen.

Oldtimer-Biker

Für Motorräder ab 30 Jahren gibt es spezielle Oldtimer-Tarife mit reduziertem Beitrag. Voraussetzung: guter Originalzustand und eingeschränkte Nutzung.

Sportbike-Besitzer

Hohe Typklasse = hoher Beitrag. Supersportler wie R1, GSX-R oder Panigale kosten deutlich mehr. Tipp: Werkstattbindung und Rabattschutz nutzen.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Motorradversicherung?

125 ccm / Leichtkrafträder
ab 50–100 €/Jahr
Mittelklasse (500–900 ccm)
ab 150–400 €/Jahr
Sportbikes / Supersportler
ab 300–800 €/Jahr
Mit Saisonkennzeichen
−30 bis −40 %

Der Beitrag hängt von Hubraum, Typklasse, SF-Klasse, Regionalklasse, Saisonkennzeichen und Fahrerkreis ab. Die SF-Klasse vom PKW kann in vielen Fällen auf das Motorrad übertragen werden — ein enormer Spartipp für Neueinsteiger.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Saisonkennzeichen nutzen — spart 30–40 % bei Saisonfahrern (März–Oktober)
SF-Klasse vom Auto auf das Motorrad übertragen — bei vielen Versicherern möglich
Rabattschutz vereinbaren — ein Unfall wirft die SF-Klasse sonst mehrere Stufen zurück
Zubehör-Versicherungssumme prüfen — Tankrucksack, GPS, Topcase mitversichern
Fahrerschutzversicherung ergänzen — zahlt bei eigenen Verletzungen als Fahrer
Pannenhilfe inklusive? Abschleppen eines Motorrads ist komplizierter als beim Auto
Diebstahlschutz: Teilkasko deckt Diebstahl, aber Schloss- und Sicherungspflichten beachten
Stichtag 30. November — Kündigungsfrist für den Versicherungswechsel zum Jahresende
FAQ

Häufige Fragen

Für Leichtkrafträder (125 ccm) ab 50 Euro pro Jahr, Mittelklasse-Motorräder ab 150–400 Euro, Sportbikes ab 300–800 Euro. Der größte Spartipp ist das Saisonkennzeichen: Wer nur März bis Oktober fährt, spart 30–40 %. Die SF-Klasse vom Auto lässt sich oft übertragen.
Ja, für die meisten Biker ist das Saisonkennzeichen der beste Spartipp. Sie zahlen nur für die Monate, in denen das Motorrad zugelassen ist. Die Ersparnis beträgt 30–40 %. In der Ruhezeit (z. B. November–Februar) bleibt eine Restversicherung für das geparkte Fahrzeug bestehen.
Ja — viele Versicherer erlauben die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse vom PKW auf das Motorrad oder umgekehrt. Das ist besonders für Motorrad-Neueinsteiger wertvoll, die bereits jahrelang unfallfrei Auto fahren. Fragen Sie gezielt danach.
In guten Tarife ja. Helm, Lederkombi, Handschuhe und Stiefel können bei einem Unfallschaden mitversichert werden. Prüfen Sie, ob Ihr Tarif Schutzkleidung abdeckt und wie hoch die Versicherungssumme dafür ist — hochwertige Ausrüstung kostet schnell 2.000–3.000 Euro.
Dringend empfohlen. Motorräder haben ein deutlich höheres Diebstahlrisiko als Autos. Die Teilkasko deckt Diebstahl, Brand, Hagel und Marderbiss ab. Für neuere oder hochwertige Motorräder ist sogar eine Vollkasko sinnvoll, die zusätzlich selbstverschuldete Schäden abdeckt.
Ja — Motorräder ab 30 Jahren können als Oldtimer versichert werden, oft zu deutlich reduzierten Beiträgen. Voraussetzungen sind in der Regel: guter Originalzustand, H-Kennzeichen oder Gutachten, eingeschränkte Nutzung (kein Alltagsfahrzeug) und eine Garage als Stellplatz.

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