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KRANKENVERSICHERUNG

Krankentagegeldversicherung

Einkommensschutz bei langer Krankheit

Nach 6 Wochen endet die Lohnfortzahlung. Das gesetzliche Krankengeld beträgt nur ~70 % des Brutto — netto oft 40 % weniger als Ihr normales Gehalt.

5/5— 43+ Bewertungen
40%Einkommenslücke
Ab 15€pro Monat
250+Tarife
ExistenziellFür Selbstständige

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Wissen

Was ist eine Krankentagegeldversicherung?

Die Krankentagegeldversicherung sichert Ihr Einkommen ab, wenn Sie länger als 6 Wochen krank sind. Für Angestellte endet nach 42 Tagen die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Danach zahlt die GKV Krankengeld — aber nur 70 % des Bruttolohns, maximal 90 % des Nettos. In der Praxis fehlen Ihnen dadurch oft 30–40 % Ihres gewohnten Einkommens.

Für Selbstständige ist die Situation noch dramatischer: Sie haben keinen Arbeitgeber, der Lohn fortzahlt, und das gesetzliche Krankengeld (wenn überhaupt gewählt) greift erst ab dem 43. Tag. Vom ersten Krankheitstag an haben Selbstständige null Einkommen. Private Krankentagegeldtarife können bereits ab Tag 4, 15 oder 22 leisten.

Die Krankentagegeldversicherung zahlt einen vereinbarten Tagessatz für jeden Krankheitstag nach Ablauf der gewählten Karenzzeit. So bleibt Ihr Einkommen auf dem gewohnten Niveau — mit freier Anbieterauswahl davon, ob Sie im Bett liegen oder im Krankenhaus sind. Die Leistung wird steuerfrei ausgezahlt.

Leistungsübersicht

Leistungen

Was leistet die Krankentagegeldversicherung?

01

Tagegeld ab dem 43. Tag

Für Angestellte: Schließt die Lücke zwischen dem Ende der Lohnfortzahlung und dem (niedrigeren) gesetzlichen Krankengeld — auf Ihr volles Nettoniveau.

02

GKV-Krankengeld-Lücke schließen

Das gesetzliche Krankengeld deckt nur ~70 % brutto. Krankentagegeld füllt die Differenz auf — so fehlt Ihnen im Krankheitsfall kein Euro.

03

Selbstständigen-Absicherung ab Tag 1

Kein Arbeitgeber, keine Lohnfortzahlung — Selbstständige können Krankentagegeld bereits ab dem 4., 15. oder 22. Krankheitstag vereinbaren.

04

Wählbare Karenzzeit

Sie bestimmen, ab welchem Tag das Tagegeld fließt: Tag 4, 15, 22 oder 43. Kürzere Karenzzeit = höherer Beitrag, aber schnellerer Schutz.

05

Weltweiter Schutz

Die Leistung wird auch bei Erkrankung im Ausland gezahlt — ideal für Geschäftsreisende und Selbstständige, die international arbeiten.

06

Überbrückung bis BU-Leistung

Bei schweren Erkrankungen überbrückt das Krankentagegeld die Zeit bis zur Anerkennung einer Berufsunfähigkeit (oft 6–12 Monate Prüfzeit).

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Zielgruppen

Wer braucht eine Krankentagegeldversicherung?

Selbstständige & Freiberufler

Existenziell wichtig! Ohne Lohnfortzahlung bedeutet jeder Krankheitstag null Einkommen. Krankentagegeld sichert die laufenden Kosten — Miete, Versicherungen, Lebenshaltung.

Gutverdiener (über BBG)

Das GKV-Krankengeld ist auf die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt (2026: 5.175 €/Monat brutto). Wer mehr verdient, hat eine noch größere Lücke.

Alleinverdiener

Wenn das gesamte Familieneinkommen von einer Person abhängt, ist die Absicherung des Einkommens bei Krankheit besonders wichtig — für die ganze Familie.

PKV-Versicherte

PKV-Versicherte haben kein gesetzliches Krankengeld. Krankentagegeld ist ein unverzichtbarer Baustein der PKV — meist ab dem 43. Tag (Angestellte) oder früher (Selbstständige).

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Krankentagegeldversicherung?

Angestellte (ab Tag 43)
ab 15–40 €/Monat
Selbstständige (ab Tag 15)
ab 40–80 €/Monat
Selbstständige (ab Tag 4)
ab 80–120 €/Monat
PKV-Baustein (ab Tag 43)
ab 20–50 €/Monat

Der Beitrag hängt von der Höhe des Tagegeldes, der Karenzzeit und dem Eintrittsalter ab. Je kürzer die Karenzzeit, desto höher der Beitrag. Für Selbstständige ist der Schutz teurer, aber existenziell — schon 4 Wochen ohne Einkommen können die Existenz gefährden.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Tagessatz realistisch berechnen — laufende Fixkosten plus Lebenshaltung abdecken
Karenzzeit an die persönliche Situation anpassen (Rücklagen vs. Sofortschutz)
Staffelung prüfen: Zahlt der Tarif ab Tag X oder erst nach Arztbestätigung?
Nachversicherungsgarantie — Tagessatz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen
Beitragsbefreiung im Leistungsfall — kein Beitrag während der Krankengeldzahlung
Optionstarife nutzen — später von GKV-Ergänzung auf Voll-Krankentagegeld wechseln
Zusammenspiel mit BU-Versicherung klären — Krankentagegeld überbrückt, BU leistet langfristig
Weltweiten Schutz sicherstellen, besonders für Geschäftsreisende und digitale Nomaden
FAQ

Häufige Fragen

Das gesetzliche Krankengeld zahlt die GKV ab dem 43. Krankheitstag: 70 % brutto, max. 90 % netto — gedeckelt auf die Beitragsbemessungsgrenze. Privates Krankentagegeld ist eine Zusatzversicherung, die die Differenz zu Ihrem tatsächlichen Nettoeinkommen auffüllt oder für Selbstständige das Einkommen komplett ersetzt.
Für Angestellte als GKV-Ergänzung ab 15–40 Euro monatlich. Für Selbstständige ab Tag 15 ab 40–80 Euro, ab Tag 4 ab 80–120 Euro monatlich. Der Beitrag hängt vom Tagessatz, der Karenzzeit und dem Eintrittsalter ab.
Ja — für Selbstständige ist Krankentagegeld existenziell. Ohne Arbeitgeber gibt es keine Lohnfortzahlung. Wer als Selbstständiger in der GKV den Krankengeld-Anspruch abgewählt hat, steht ab dem ersten Krankheitstag ohne Einkommen da. Private Tarife leisten bereits ab Tag 4.
Die Karenzzeit ist der Zeitraum vom ersten Krankheitstag bis zum Beginn der Tagegeld-Zahlung. Gängige Stufen: Tag 4, 15, 22 oder 43. Je kürzer die Karenzzeit, desto früher erhalten Sie Geld — aber desto höher ist der monatliche Beitrag. Angestellte wählen meist Tag 43 (nach Lohnfortzahlung).
Krankentagegeld ist für vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (Wochen bis Monate) und zahlt ein tägliches Tagegeld. Die BU-Versicherung leistet bei dauerhafter Berufsunfähigkeit (mind. 6 Monate) eine monatliche Rente. Beide ergänzen sich: Krankentagegeld überbrückt die Zeit, bis die BU-Rente greift.
Nein — Leistungen aus der privaten Krankentagegeldversicherung sind steuerfrei. Das macht den Schutz besonders effektiv: Ein Tagessatz von z. B. 80 Euro/Tag kommt netto bei Ihnen an. Planen Sie Ihren Absicherungsbedarf entsprechend netto, nicht brutto.

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