Allfinanz beschreibt kein festes Rechtsverhältnis, sondern ein Geschäftsmodell, bei dem Versicherungen, Kredite und Geldanlagen aus einer Hand angeboten werden. Anbieter können Makler (§34d GewO) sein — häufig sind es aber gebundene Vermittler.
Der Begriff "Allfinanz" beschreibt in Deutschland das Konzept, alle finanzbezogenen Produkte — Versicherungen, Baufinanzierungen, Geldanlagen, Altersvorsorge — über einen einzigen Ansprechpartner zu vermitteln. Ob dahinter ein echter Versicherungsmakler nach §34d GewO steht oder ein gebundener Strukturvertrieb, ist eine Frage der jeweiligen Firma.
Typische Allfinanz-Vertriebe in Deutschland arbeiten häufig mit einem festen Pool von Partnergesellschaften und einer Provisionsstruktur, die den Verkauf bestimmter Produkte begünstigen kann. Das ist rechtlich zulässig, muss aber offengelegt werden. Der große Unterschied zum unabhängigen Makler: Ein Makler ist nach §93 HGB Sachwalter des Kunden — ein gebundener Vermittler oder Vertreter arbeitet formal für die Gesellschaft.
Wer eine Allfinanz-Beratung in Anspruch nimmt, sollte gezielt nach der Vermittler-Registrierungsnummer (§34d, §34f, §34i GewO) fragen und prüfen, ob es sich um einen Makler, einen Mehrfachagenten oder einen gebundenen Vertreter handelt. Diese Information ist im öffentlichen Vermittlerregister der IHK jederzeit abrufbar.
Als Versicherungsmakler Team-Dewein sind wir nach §34d/f/i GewO zugelassen und Sachwalter unserer Kunden — mit freier Anbieterauswahl über 250 Gesellschaften.
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