Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert die Vorteile eines Fonds- bzw. ETF-Investments mit den Steuer- und Vererbungsvorteilen einer Versicherungspolice. Anders als bei der klassischen Rentenversicherung wird das eingezahlte Kapital nicht garantiert verzinst, sondern in Fonds oder ETFs investiert — mit deutlich höheren Renditechancen, aber auch mit Marktrisiken.
Der Garantiezins der klassischen Lebens- und Rentenversicherung ist seit 2022 auf 0,25 % gefallen — und damit faktisch keine sinnvolle Altersvorsorge mehr. Fondspolicen bieten dagegen die Möglichkeit, an den langfristigen Renditen der Kapitalmärkte teilzuhaben und gleichzeitig die Steuervorteile einer Versicherungslösung zu nutzen.
Der wichtigste Steuervorteil: Bei Auszahlung als Einmalbetrag nach Ablauf von 12 Jahren und ab Alter 62 wird nur die Hälfte der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert (Halbeinkünfteverfahren) — bei einem ETF-Depot wären es dagegen volle 25 % Abgeltungssteuer auf die Erträge. Bei lebenslanger Rentenzahlung greift sogar die meist sehr niedrige Ertragsanteilbesteuerung.