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LEXIKON

Eigenanteil — einfach erklärt

Der Eigenanteil ist der Betrag, den ein Versicherungsnehmer im Leistungsfall selbst tragen muss, bevor die Versicherung zahlt. Er wird auch als Selbstbeteiligung oder Selbstbehalt bezeichnet.

Der Eigenanteil (Selbstbeteiligung) ist ein vertraglich vereinbarter Betrag, den der Versicherte bei jedem Schadensfall aus eigener Tasche bezahlt. Erst wenn die Kosten den Eigenanteil übersteigen, springt die Versicherung ein.

In der Zahnzusatzversicherung ist ein Eigenanteil von 20-30% üblich. Bei der KFZ-Kaskoversicherung liegen gängige Selbstbeteiligungen bei 150 Euro (Teilkasko) bzw. 300 Euro (Vollkasko). In der privaten Krankenversicherung kann ein hoher Selbstbehalt den monatlichen Beitrag erheblich senken.

Die Wahl des richtigen Eigenanteils ist eine Abwägung: Ein höherer Eigenanteil senkt die Versicherungsprämie, erhöht aber das finanzielle Risiko im Schadensfall. Ein erfahrener Versicherungsmakler hilft Ihnen, die optimale Balance für Ihre persönliche Situation zu finden.

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