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LEXIKON

Selbstbeteiligung — einfach erklärt

Die Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) ist der Anteil eines Schadens, den der Versicherungsnehmer selbst übernimmt. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die Prämie.

Die Selbstbeteiligung ist ein bewährtes Instrument, um Versicherungsprämien zu optimieren. In vielen Versicherungssparten können Sie zwischen verschiedenen Stufen wählen — oder ganz darauf verzichten.

In der KFZ-Vollkaskoversicherung sind 300 Euro Selbstbeteiligung üblich, in der Teilkasko 150 Euro. In der privaten Krankenversicherung kann der Selbstbehalt zwischen 0 und mehreren tausend Euro pro Jahr gewählt werden — mit erheblichem Einfluss auf die monatliche Prämie.

Die Faustregel lautet: Wählen Sie eine Selbstbeteiligung, die Sie im Schadensfall problemlos aus eigenen Mitteln tragen können. Bei häufigen Kleinschäden (z.B. Zahnbehandlungen) kann ein niedriger Selbstbehalt sinnvoller sein. Bei seltenen, aber teuren Schäden (z.B. Kasko) spart ein höherer Selbstbehalt langfristig Geld.

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