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LEXIKON

Leistungsausschluss — einfach erklärt

Ein Leistungsausschluss ist eine vertraglich festgelegte Einschränkung, bei der die Versicherung für bestimmte Risiken oder Vorerkrankungen nicht leistet.

Leistungsausschlüsse begrenzen den Versicherungsschutz auf bestimmte Bereiche. Sie werden häufig bei Vorerkrankungen in der BU- oder Krankenversicherung vereinbart. Beispiel: Wer an Rückenproblemen leidet, kann eine BU-Versicherung möglicherweise nur mit Ausschluss von Wirbelsäulenerkrankungen erhalten.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Generelle Ausschlüsse, die für alle Versicherungsnehmer gelten (z.B. Krieg, Kernenergie, Vorsatz), und individuelle Ausschlüsse, die aufgrund der persönlichen Risikoeinschätzung vereinbart werden.

Die Akzeptanz von Leistungsausschlüssen sollte gut überlegt sein. Ein erfahrener Makler kann durch anonyme Risikovoranfragen bei verschiedenen Versicherern häufig Alternativen finden, die ohne oder mit weniger Ausschlüssen auskommen. Manchmal ist ein Zuschlag auf die Prämie die bessere Alternative zu einem Ausschluss.

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