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GEWERBEVERSICHERUNG

Firmenrechtsschutzversicherung

Schutz vor teuren Rechtsstreitigkeiten im Geschäftsalltag

Ein einziger Rechtsstreit kann ein Unternehmen ruinieren. Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten erreichen schnell sechsstellige Beträge.

4.8/5— 127+ Bewertungen
Ab 25 Europro Monat
Bis 1 MioDeckung
8+Bausteine
AuchStrafrechtsschutz

Themen-Cluster & interne Suche

Wissen

Was ist eine Firmenrechtsschutzversicherung?

Die Firmenrechtsschutzversicherung übernimmt im Streitfall die Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten, die im Rahmen der gewerblichen Tätigkeit entstehen. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Rechte konsequent durchzusetzen — ohne dass die Kostenfrage zur Hürde wird. Gerade kleine und mittlere Betriebe scheuen oft vor langen Verfahren zurück, weil ein Rechtsstreit über mehrere Instanzen schnell sechsstellige Beträge verschlingen kann.

Anders als die Privatrechtsschutzversicherung deckt der Firmenrechtsschutz spezifisch die Risiken des Geschäftsbetriebs ab: Streit mit Kunden über Forderungen, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern, Mietstreitigkeiten um Geschäftsräume, steuerrechtliche Verfahren oder verkehrsrechtliche Probleme mit Firmenfahrzeugen. Die Police wird modular aus mehreren Bausteinen zusammengesetzt — passend zur Branche und Unternehmensgröße.

Besonders wichtig ist der Strafrechtsschutz für Geschäftsführer und Inhaber: Schon der Verdacht auf eine Pflichtverletzung kann ein Ermittlungsverfahren auslösen — mit erheblichen Verteidigungskosten. Die Wartezeit beträgt bei den meisten Bausteinen drei Monate; im Strafrechtsschutz für vorsätzliche Vergehen entfällt sie häufig erst nach gerichtlichem Freispruch. Wir vergleichen die Bedingungen führender Anbieter und finden den passenden Schutz für Ihr Unternehmen.

Leistungsübersicht

Leistungen

Welche Bausteine deckt der Firmenrechtsschutz ab?

01

Vertragsrechtsschutz

Streit um Lieferverträge, Werkverträge oder Dienstleistungsverträge — etwa bei Forderungsausfällen, Reklamationen oder Vertragsbruch durch Geschäftspartner.

02

Arbeits-Rechtsschutz

Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern oder Bewerbern — Kündigungsschutzklagen, Lohnstreitigkeiten, Abmahnungen oder Diskriminierungsvorwürfe.

03

Verkehrs-Rechtsschutz

Rechtsschutz für Firmenfahrzeuge — Bußgeldverfahren, Schadenersatzforderungen nach Unfällen, Streit um Reparaturkosten oder Führerscheinentzug.

04

Steuer-Rechtsschutz

Verfahren vor den Finanzgerichten — etwa bei Streit um Steuerbescheide, Betriebsprüfungen oder die Anerkennung von Betriebsausgaben.

05

Mietrechtsschutz Geschäftsräume

Streit mit Vermietern um Geschäftsräume — Mieterhöhungen, Nebenkostenabrechnungen, Räumungsklagen oder Mängelbeseitigung.

06

Strafrechtsschutz für Geschäftsführer

Verteidigungskosten bei Vorwürfen aus der unternehmerischen Tätigkeit — etwa fahrlässige Körperverletzung, Insolvenzverschleppung oder Steuervergehen.

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Zielgruppen

Welche Unternehmen profitieren vom Firmenrechtsschutz?

Kleine GmbHs

Geschäftsführer haften persönlich — schon ein einzelnes Strafverfahren kann existenzbedrohende Verteidigungskosten verursachen.

Einzelunternehmer

Solo-Selbstständige haften mit Privatvermögen. Forderungsausfälle und Rechtsstreitigkeiten treffen direkt die Existenz.

Handwerksbetriebe

Häufige Streitfälle um Werkverträge, Mängelrügen, Schlussrechnungen oder Arbeitsverhältnisse — Rechtsschutz amortisiert sich schnell.

Dienstleister mit Kundenkontakt

Berater, Agenturen und Dienstleister haben hohe Vertragsrisiken — Honorarstreitigkeiten und Reklamationen sind keine Seltenheit.

Kosten & Preise

Kosten

Was kostet eine Firmenrechtsschutzversicherung?

Einzelunternehmer / Solo
ab 25–40 Euro/Monat
Kleine GmbH (bis 5 MA)
ab 40–80 Euro/Monat
Mittelstand (10–50 MA)
ab 80–150 Euro/Monat
Großbetriebe
individuell

Die Kosten richten sich nach gewählten Bausteinen, Branche, Mitarbeiterzahl und Selbstbehalt. Höhere Selbstbeteiligungen senken die Prämie deutlich. Die genannten Werte sind Richtwerte aus dem Markt — exakte Preise hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen ein unverbindliches Angebot für Ihren Betrieb.

Checkliste

Worauf achten beim Abschluss?

Ausreichende Deckungssumme — mindestens 300.000 Euro, besser 1 Mio Euro je Rechtsschutzfall
Wartezeiten beachten — bei Vertrags- und Mietrechtsschutz meist 3 Monate
Strafrechtsschutz für Geschäftsführer einschließen — auch für vorsätzliche Vorwürfe (Rückzahlung bei Verurteilung)
Selbstbehalt sinnvoll wählen — höhere Selbstbeteiligung senkt die Prämie
Forderungsausfalldeckung prüfen — falls Schuldner zahlungsunfähig
Auslandsdeckung — vor allem bei grenzüberschreitenden Geschäften wichtig
Mediationskosten — moderne Tarife übernehmen außergerichtliche Streitbeilegung
Anwaltsfreie Wahl — der Versicherer darf nicht den Anwalt vorschreiben
FAQ

Häufige Fragen

Der Firmenrechtsschutz übernimmt im Streitfall Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten sowie die Kosten der Gegenseite, falls Ihr Unternehmen unterliegt. Versichert sind je nach gewählten Bausteinen Vertragsstreitigkeiten, Arbeitsrechtsfälle, Verkehrsrecht für Firmenfahrzeuge, Steuerrecht, Mietrecht für Geschäftsräume und Strafrechtsschutz für Geschäftsführer.
Bei den meisten Bausteinen gilt eine Wartezeit von drei Monaten — Streitfälle, deren Ursache vor Vertragsbeginn lag, sind nicht versichert. Im Verkehrs-Rechtsschutz entfällt die Wartezeit häufig komplett, im Steuer-Rechtsschutz beträgt sie meist drei Monate. Beim Strafrechtsschutz für vorsätzliche Vergehen wird der Versicherer erst bei Freispruch leistungspflichtig.
Solo-Selbstständige zahlen ab etwa 25–40 Euro monatlich für die Grundbausteine. Kleine GmbHs liegen je nach Bausteinwahl zwischen 40 und 80 Euro, Mittelständler zwischen 80 und 150 Euro. Großbetriebe werden individuell kalkuliert. Die Prämie hängt von Branche, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Selbstbehalt und gewählten Modulen ab.
Nein — der Strafrechtsschutz ist meist ein eigener Baustein, der bewusst hinzugewählt werden muss. Er ist gerade für GmbH-Geschäftsführer wichtig, weil schon ein Anfangsverdacht (z. B. fahrlässige Körperverletzung, Insolvenzverschleppung, Steuervergehen) hohe Verteidigungskosten auslösen kann. Bei vorsätzlichen Delikten zahlt der Versicherer in der Regel erst nach Freispruch — die Verteidigung wird also vorfinanziert.
Marktüblich sind Selbstbehalte zwischen 150 und 500 Euro je Rechtsschutzfall. Ein höherer Selbstbehalt senkt die Prämie spürbar — wer regelmäßig kleinere Streitfälle aus der Portokasse zahlen kann, fährt mit 500 Euro Selbstbehalt günstiger. Für Solo-Selbstständige mit knapper Liquidität sind 150–250 Euro oft die bessere Wahl.
Ja — die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Vertragsende. Ein Wechsel lohnt sich, wenn sich Branche, Mitarbeiterzahl oder Risikoprofil geändert haben oder günstigere Tarife verfügbar sind. Als Makler übernehmen wir den Wechsel ohne Deckungslücke — wichtig ist dabei, dass laufende Rechtsfälle vom alten Vertrag weiter bearbeitet werden.

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